Simultania Liechtenstein in Judenburg im weltweiten UNESCO-Schulnetzwerk

©Simultania Liechtenstein

Einzigartige Lebensschule feiert ihren 10. Geburtstag!

Zehn Jahre Simultania Liechtenstein in Judenburg sind ein Grund zum Feiern.

Die Zelte stehen. Der Sound-Check von Smoky Melody passt. Die kleine Lara eröffnet mit einer Fanfare. Sogar das Wetter spielt mit. Die in sonnigem gelb gehaltene Tagesstätte mit den fröhlichen Kunstwerken der „Sim-ART“ bietet großzügig Raum für Freunde und Gäste. Viele sind gekommen, aus ganz Österreich.

Einige Festgäste das erste Mal. Andere kennen die „SIM“ näher, kommen oft und gerne ins Haus. Da ist dieses Lächeln, das sie nach dem Betreten der Tagesstätte plötzlich auf ihren Lippen spüren. Dieses Gefühl von Lebensfreude und Beschwingtheit, das die Freunde der „SIM“ auf sie übertragen. So auch heute.

Herbert ergreift charmant die Hand von Judenburgs Bezirkshauptfrau, begleitet sie auf die Bühne, strahlt sie an und lässt sie nicht mehr los. Gefühlvoll und herrlich pointiert überbringt Ulrike Buchacher daher in Kurzform ihre Glückwünsche. Bürgermeister Hannes Dolleschal überreicht das Wappen der Stadt Judenburg als Zeichen der Anerkennung. Für den Landeshauptmann spricht Landtagsabgeordnete Gabriele Kolar. Über ihr Geschenk -  einen gelb-roten Kuschelbären –  freuen sich die allerkleinsten Freunde in der Krabbelstube.

Für Kleine und Große erzählt uns die 12jährige Jana von Marie, dem einzigen Marienkäfer ohne Punkte. Mit ihrer selbst illustrierten Geschichte über Toleranz und Gleichberechtigung greift die junge Autorin beherzt den roten Faden der Veranstaltung auf.  Sie verstärkt die berührende Botschaft des ersten Programmpunktes „Ein Dialog“, einer beeindruckenden Performance von Sigrid Sattler und Christian Elgner, Mitglieder und Akteure des Theo-Theaters Oberzeiring.

Helmut PLOschnitznigg und Reinhard Kollmann gehen mit uns gedanklich auf die „SIM“-Zeitreise. Launig halten sie an wichtigen Meilensteinen und bedanken sich bei ihren Wegbegleitern. Allen voran bei Luitpold Liechtenstein, der mit dem Widmen des Grundstücks und einem motivierenden „Macht’s Nägel mit Köpfen“ den eigentlichen Startschuss für die Simultania Liechtenstein gegeben hat.

Auch Christine Tschürtz-Knie hat von Anbeginn an die Idee geglaubt. Ihre Nachfolgerin, die neue „Licht ins Dunkel“-Geschäftsführerin Eva Radinger ist eigens aus Wien angereist. Ihre spontane Zusage die „SIM“ auch künftig zu unterstützen wird freudig applaudiert.

Einen Meilenstein der Gegenwart setzt Friederike Koppensteiner, Koordinatorin der UNESCO Schulen in Österreich. Sie überreicht Helmut PLOschnitznigg und Reinhard Kollmann das begehrte Zertifikat. Ab sofort ist die Tagesstätte Simultania Liechtenstein Mitglied des weltweit größten Schul-Netzwerkes – als erste österreichische Einrichtung für Menschen mit Behinderung.

In seiner Rolle als Geschäftsführer des Hilfswerks Steiermark, dankt Gerald Mussnig dem Team Simultania. Für zehn Jahre Mitarbeit werden neben Reinhard Kollmann und Helmuth PLOschnitznigg auch Helene-Maria Preissl, Monika Leissenberger, Gabriele Horn, Ulrike Bakker und Walter Götl geehrt.

Nun darf sie endlich auf die Bühne, die Schauspielgruppe der Sim-Performance Group unter der Regie von Maria Preisl und Bianca Tatschl. Was für eine Energie wird freigesetzt. Wie freudig, selbstbewusst und stark senden Mario, Peter, Astrid, Manuel, Jasmin, Stefan und Daniela ihre Botschaften. Sie berühren. Halten wir ihn fest, diesen Moment.

Jetzt wird gefeiert!